Ende gut – alles gut?

Am 12.12.2018 tagte zum letzten Mal in diesem Jahr die Gemeindevertretung. Man traf sich in der Idstedter Gedächtnishalle, in der vorab der Sitzung ein Vertreter der Idstedtstiftung einen kurzen historischen Rückblick gab.


Halle in alten Zeiten

Zuvor hatte der Finanzausschuss am 12.11.2018 in Böklund getagt und dort den Haushalt für 2019 der Gemeindevertretung GV zur Annahme empfohlen.

Gesamtbetrag der Erträge:                  1.172.000,00€
Gesamtbetrag der Aufwendungen: 1.310.100,00€
Jahresfehlbetrag:                                     138.100,00€

Die Kämmerin, Frau Nörenberg, verwies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass bei einer möglichen Inanspruchnahme von Fehlbetragszuweisungen, die Gemeinde die Mindesthebesätze der Elementarsteuersätze erhöhen müsste.

So die der Grundsteuer B von derzeit 330% auf 425%!

Dies würde eine eine Mehrbelastung vieler Bürger verursachen, wie die folgende Beispielrechnung verdeutlicht:

Derzeitige Situation: Messbetrag von 100 x 3,30% = 330€
Mögliche Situation:   Messbetrag von 100 x 4,25% = 425€
Mehrbelastung:                                                                                95€

Jeder kann bei Zugrundelegung seiner Messzahl die eigene Mehrbelastung schnell errechnen.

Die GV ist der Empfehlung des Finanzausschusses gefolgt und hat den Haushalt für 2019 so beschlossen. Lediglich der Hinweis auf die mögliche Anhebung der Elementarsteuern und der damit einhergehenden Mehrbelastung aller Idstedter brachte Unruhe unter den Beteiligten auf.

Die Veranstaltung schloss mit einem geselligen Meinungsaustausch.

Op ewig ungedeelt

Wir wünschen allen Idstedter_innen eine frohes Weihnachtsfest.


Bei Macy´s in NY im 5. Stock

Die SPD Idstedt geht allerdings davon aus, dass vorab einer Erhöhung der Elementarsteuern, die Gemeinde ihre originären Ausgaben auf den Prüfstand stellt.

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