„Alte Schule“

Die SZ schreibt in einer ihrer Ausgaben vom Wirtshaussterben. Diese Entwicklung hat scheinbar auch Bayern erreicht und mobilisiert die Gemüter.

Foto: „Alte Schule“ in alten Zeiten

Es wird von einer Initiative berichtet, die ein über 10 Jahre leerstehendes Gasthaus wieder reanimiert hat. Gleichzeitig wird aber auch auf die  allgemeine Problematik vieler noch bestehender Kneipen verwiesen. Zu wenig und teures Personal, umfangreiche Pacht, Brandschutz und Lebensmittelkontrollen. Auch die Überalterung vieler Besitzer spielt eine Rolle.

Wir Idstedter müssen uns auch fragen, wie es mit der „Alten Schule“ weitergehen wird. Aktuell wurde eine Trennwand neu installiert. Eine Maßnahme über die sich alle einig waren. Lediglich bei der Auswahl der Angebote und Kosten gab es unterschiedliche Meinungen.

Foto zeigt die neue Trennwand in der „Alte Schule“

Der Satiriker Polt sagt: „Wo Bier ausgeschenkt wird, kommen Menschen ins Gespräch, kommen sich Menschen näher und entwickeln interessante Gedanken.“

Dem ist nicht viel hinzuzufügen. Dennoch wäre ein WLAN-HotSpot eine nutzbringende Ergänzung.

„Alte Schule“ einmal ganz kahl

Die Bundesregierung plant ein 60-Millionen-Euro-Programm zur Unterstützung von Dorfwirtschaften. Auch die AS hat nur eine Zukunft, wenn wir diesbezüglich aktiv den Prozess der Erneuerung unterstützen.

Gleichzeitig boomt das Außer-Haus-Essen, Fast Food und Frühstück to go. Dagegen „anzuarbeiten“ fällt auch den örtlichen Gastronomen schwer. Angeblich plant eine bekannte Möbelkette aus Schweden sogar eigene Lokale. Ehe wir kilometerlange Strecken zu einem bekannten Restaurant unternehmen, sollten wir uns alle einmal Alternativen vor Augen führen, die unser Dorfleben bereichern könnten.

Zugegeben: Wer hungrig ist, wird von der derzeitigen „Karte“ in der Alten Schule nicht gerade umgehauen. Doch ehrlich, gibt es eine Nachfrage die ein verändertes Angebot rechtfertigt?

Fakt ist:

  • Der Pächter wird sein Engagement nur noch bis zum 31.07.2019 fortsetzen
  • Die Unterhaltung der „Alten Schule“ kostet der Gemeinde viel Geld
  • Der bauliche Zustand wirft Fragen auf
  • Die Bedienung ist sehr engagiert
  • Die Innenraumgestaltung muss verbessert werden
  • Die Gaststätte müsste für Bürger und Touristen atraktiver werden
  • Im Schankraum wird geraucht
  • Die Meinungen und das Engagement interessierter Bürger sind gefragt
  • Wir brauchen auch in der Zukunft einen sozialen Treffpunkt
  • Die AS sollte sich für weitere Intiativen öffnen

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