Nach der Wahl

Wir unterstützen Franziska Brzezicha und Olaf Scholz in ihrer Arbeit für 🇩🇪 auch nach der Wahl.

Wahlen

Wahl %CDUSPDGrüneFDPLinkeAFDSSWSonst.
Europawahlen Idstedt25,616,828,72,53,98,3/14,3
Butagwa 2017
SL-Fl
34,223,713,111,18,26,8/2,8
Butagwa 2021 1. St.
25,521,123,44,72,610,810,3N.n.b.
Butagwa 2021 2. St.20,222,515,58,94,010,112,9N.n.b.

Direkt gewählt: Robert Habeck, Grüne
Wir wünschen dem direkt gewählten Vertreter unseres Kreises gutes Gelingen.
Dank gilt den Wähler:innen die der SPD ihr Vertrauen gaben und den Wahlhelfer:innen, die ihren Sonntag für die Aufrechterhaltung unserer Demokratie geopfert haben.
Wahlbeteiligung in Idstedt: 61,5%

Wer nur noch verwaltet und nicht mehr gestaltet – vergreist. ⚫️
Das Mantra der CDU “Wir sind eine Volkspartei“ , wirkt wie eine Gebetsmühle der Buddhisten und deren ständiges “Om mani padme hum“.
Wichtig wäre, dass auch der Bund in Zukunft zu einer soliden Finanzausstattung der Kommunen beiträgt. Schleswig-Holstein lässt diesbezüglich leider die Gemeinden am langen Arm verhungern.

Nach der Wahl zeichnet sich im Blickfeld mancher Zeitgenossen das unten abgelegte Bild ab.
Ganz so einfach werden sich die zukünftigen Machtverhältnisse aber nicht erklären lassen.

Wer ist unten, wer oben?

Zur Zeit wird die Rolle zwischen SPD, Grüne und FDP häufig mit dem Verhältnis von Koch und Kellner kolportiert.
Wem im Verhältnis einer zukünftigen Ampel-Koalition welche Rolle zufällt, ist eigentlich unerheblich. Denn zum Gelingen und präsentieren eines Menus sollten alle Beteiligten an einer erfolgreichen Zusammenarbeit interessiert sein.

Die SPD hat sich im Vorfeld der Wahlen zu sehr auf sozialpolitische Themen fokussiert. Das muss sich ändern. Die Nähe zu verbandspolitischen Organisationen zeigt ihre Auswirkungen. Die Kollegen in den Braunkohletagebauen zu unterstützen und gleichzeitig für den CO/2 Abbau zu streiten, erfordert einen intelligenten Spagat.

Mehr Farbe am Horizont

Die Menschen, welche sich von klima- und umweltbezogenen Themen stärker berührt fühlen, lassen sich nicht mit Halbheiten abspeisen. Das gilt verständlicher Weise vor allem für junge Menschen.

Da der Altersdurchschnitt der großen Parteien bedenkliche Werte aufzeigt, ist hier besonderer Handlungsbedarf angesagt.

Die notwendige Erneuerung der Parteien lässt leider immer noch auf sich warten. Das alles zeigt dann entsprechende Folgen.

Die Grünen haben das Thema Klimaschutz sicherlich immer wieder gefordert. Das Zaudern von SPD, CDU, Linke und FDP hat ihnen bei den Europawahlen sicherlich geholfen.

Ins Netz gehen

Doch nun heißt es: „Butter bei die Fische.“ Ein Klimagipfel, der über den Eiern kreist und wenig konkretes ausbrütet, ist überflüssig. Die Grünen müssen ihrerseits erklären, durch welche Maßnahmen sie sich klimaschützende Effekte erhoffen.

An den Taten sollten wir sie messen, nicht nur an publikationsfreudigen Forderungen. In Schleswig-Holstein sind Grüne in der Regierung. Wo sind ihre klimaschonenden Entscheidungen und Ergebnisse? Das Argument, man wäre in einer Koalition, zieht nicht mehr. Denn man kann nicht die GroKo in Berlin verurteilen und auf Landesebene ebenso verharren.

Buchen am See

Exkurs:

Besser noch, wir fangen bei uns selbst an.
Holz:
– Statt abholzen – wachsen lassen
– Statt verbrennen – lieber mulchen oder verbauen

Kohlenstoffdioxyd in der Atmoshäre ist für den Treibhauseffekt verantwortlich. Um so länger und endgültiger wir es erreichen den Stoff zu binden, desto besser werden unsere irdischen Bedingungen. Allerdings birgt jeder verfaulende oder verbrannte Baum auch wieder die reale Gefahr, dass alle in ihm gebundenen Stoffe wieder frei gesetzt werden. Dieses Beispiel lässt sich auf viele Bereiche der Natur übertragen.

Rapsfeld

Europawahl

Ergebnisse im Kreis Schleswig-Flensburg:

Grüne 30,4%, CDU 29,0%; SPD 16,2%; FDP 5,0%; Linke 3,3%; AfD 6,0%; Sonst.: 10,1%
Was Konservative und Grüne bisher im Europaparlament und in den Kommissionen gewuppt haben, kann jeder selbst nachvollziehen. Als Beispiel soll hier nur die verspätete Beschaffung von Corona-Impfdosen angeführt werden. Auch muss der unsägliche Umgang mit Mitgliedstaaten benannt werden, die fern jeder Rechtsstaatlichkeit in der EU agieren und nur halbherzlich sanktioniert werden.

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