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Nun hat sich eine AG mit der weiteren Planung, was die Zukunft der „Alten Schule“ anbetrifft, befasst. Der Geier kreiste schon häufig über dieser Thematik und gebar schließlich nur ein faules Ei. Das Dorfentwicklungskonzept ist zeitlich begrenzt. Wir müssen handeln! Wir Idstedter erwarten nach einer unendlich erscheinenden Planungszeit jetzt Tatsachen.
Aktuell stellen wir uns zu Recht die Frage nach der weiteren Zukunft des örtlichen Treffpunktes.
Im Dorfentwicklungskonzept von 2017 war der Erhalt der AS noch ein Schwerpunkt. Doch am Horizont der Wünsche zerbröseln scheinbar reihenweise die damaligen Erwartungen.
Ein neues Feuerwehrgerätehaus mit anliegendem Bürgerhaus, wie es die SPD vorschlug, hätte schon lange realisiert werden können.


Fakt ist zur Zeit:
Vereine, Gemeinde können die Räume in der „Alten Schule“zur Zeit nicht mehr nutzen.
- Die Bausubstanz der AS müsste fortwährend weiter umfassend saniert werden. Das wird erhebliche Kosten verursachen.
- Energetische und sanitäre Erneuerungen wäre außerdem dringend erforderlich.
Fazit:
- Ein zukünftiger Dorftreff sollte sich zeitgemäßen und zukunftsorientierten Zielsetzungen stellen.
- Wir brauchen zwar einen sozialen Treffpunkt in Idstedt, doch wo und in welchem Format, darüber wird bei sinkenden öffentlichen Zuwendungen noch „gestritten“ werden.
Kleinere Schritte wären angemessener.
In der „Förderung von Ortskernentwicklungen“ heißt es:
Gefördert wird auch die Erhaltung und Gestaltung von Gebäuden und deren Innenausbau.


Früher war die AS ein Ort des Lernens.
Morgen brauchen wir eine Anlage, die einer ländlich geprägten und multivalenten Bedürfnislage entspricht.
In einer Zeit, in der digitalisierte Techniken und eine zunehmende Vereinsamung das Leben vieler Menschen bestimmen, sind für uns gerade soziale Kontakte von Bedeutung. Nicht zu vergessen ist der zunehmende Altersdurchschnitt der Idstedter Wohnbevölkerung.
Wir müssen zügig die Weichen dafür stellen, dann hat der Schrecken vielleicht auch ein Ende. Die Idstedter wollen nicht nur Übergangslösungen, sondern Taten mit Perspektive. Vielleicht eröffnet das aktuell beschlossene Finanzpaket neue Möglichkeiten. Die Ortskernentwicklung soll wieder mit max. 75% gefördert werden. Die Landesregierung hat leider die Obergrenze der Subvention von ehemals 750 Tsd. auf 650Tsd. gedeckelt. Gorbatschow hatte wieder mal Recht.
1, 3 Mill. Euro sind aus Sicht der SPD-Fraktion kein Pappenstiel mehr.
Sollten wir die AS, so gut es geht, sanieren? Dafür gab es auch Fördermittel. Auch wenn 75% der Gelder zu Stützung für einen Anbau vielleicht verfügbar gemacht werden könnten, sprengt der Rest der Summe unsere Finanzkraft. Zumal, aus aktuellem Anlass, eine größere Summe zum Erhalt der Küche ausgegeben werden muss. Dieses wird sich auch in Zukunft ähnlich weiterentwickeln. Der Erhalt und die Sanierung der gemeindeeigenen Immobilien kostet eben immer etwas. Davon kann jede Häuslebauerin ein Lied singen. Die anvisierten Fördermittel wurden bislang verweigert.
Die Mehrwertsteuersatz wurde von 7% auf 19% auf Speisen in Lokalen gesteigert. Das war ein weiterer Schritt zur Destabilisierung der Lokalität in der „Alten Schule“. Das heißt dann, der Anbau eines Gemeindezentrums erscheint absurd.
Der Vorschlag, ein neues Feuerwehrgerätehaus + Räume für örtliche Treff’s zu erstellen wurde leider von einer Mehrheit der Gemeindevertretung verworfen. Für ein solches Projekt hätte Idstedt bestimmt eher Fördermittel bekommen. Wie ein Neuanfang aussehen könnte ist z. Z. sehr ungewiss. Es sei denn, zukünftig zu beantragende Mittel, die zur Stützung unserer Infrastruktur gedacht sind, bilden die Basis für einen hilfreichen Ausweg.