
Nicht erst nach den verlorenen Wahlen in Rheinland-Pfalz und Baden Würtenberg stellt sich die Frage nach der politischen Ausrichtung der Partei. Es wird zwar gebetsmühlenartig betont, man hätte die Mitte der potentiellen Wähler*innen im Visier, unternimmt aber zu wenig um Wohnungsnotstand zu bekämpfen und Übergewinne der Unternehmen zu besteuern. Die Duplizität von Partei- und Ministeramt der Vorsitzenden erscheint in diesem Zusammenhang sehr kontraproduktiv.
Bedürftige unterstützen ist eine Sache. Die gesellschaftliche Mitte muss sich aber auch bei der SPD vertreten fühlen.