Sommersonnenwende

Am 21.06.2026, ging es diesmal an diesem besonderen Tag am Idstedter See entlang. Der SPD Ortsverein Neuberend, dem auch der Stützpunkt Idstedt angehört, hatte diesmal zum Thema „Wasser“ geladen.

Unter Regie eines Ortskundigen wurde dann die Thematik aus vielfältiger Sicht erörtert. Anlass war der Pegelstand des örtlichen Grundwassers. Wie auch in weiten Bereichen Deutschlands, so auch bei uns, sinkt der Pegel des Grundwassers. Zum Glück noch nicht so dramatisch wie Teilen Ostdeutschlands.

Ein weiterer Aspekt war der Hinweis auf den Zustand des örtlichen Gewässers. Vor genau dreißig Jahren war der Idstedter See umgekippt und viele Fische sind damals verendet. Hoffentlich wird sich ähnliches nicht wiederholen. Zumal auch die Idstedter SPD dazu beitrug, dass seit 2025 das Abwasser nicht mehr in den See, sondern über eine Druckleitung in das Klärwerk Schleswig läuft.
Nach dem man von der Badestelle zur Fischerhütte gewandert war, dort endete die Zusammenkunft, verweilte man bei Kaffee und Kuchen. Vorher wurde noch an einem Beispiel die Filtrierfähigkeit von Muscheln plastisch dargestellt.


Das Wasserpotential des Sees hat abgenommen.  Das wurde an vielen Stellen deutlich, auch wenn es am Anfang des Monats häufiger geregnet hat. Klimabedingt verdunstet immer mehr Wasser, so dass dann wiederum auch nicht mehr soviel Wasser den Grundwasserspeicher anreichern kann. Wir sollten deshalb möglichst viele Niederschlagsmengen Vorort belassen, damit sie nicht so schnell in Rohren, Gräben und Bächen abfließen können. Regenwasserzisternen jedweder Art sind da sehr hilfreich und ersetzen das teuere Grundwasser, welches anschließend als Abwasser zusätzlich steigende Kosten verursacht.

Die gute Information zum Ende der Veranstaltung war der Hinweis, dass wir nach wie vor das Wasser aus der Leitung bei uns problemlos nutzen können. Das erspart uns auch den Kauf von Wasserflaschen in den Einkaufszentren.

Das krause Laichkraut am Bootssteg ist für den Fischbestand geeignet. Andererseits wird die langsam zunehmende Verlandung des Gewässers dadurch sichtbarer.

Zum Abschluss gab es den schon erwähnten und von freundlichen Spenderinnen zur Verfügung gestellten Kaffee und Kuchen.